"Mit Fräs-Riese auf die Zukunft setzen"

Mit Portalfräse Firma fit für die Zukunft

Mit Fräs-Riese auf die Zukunft setzen

Franz Josef Kruse investiert 400 000 Euro in neue Technik
Von Hannah Senger - Warstein.

Die Wirtschaft lahmt, viele Betriebe kämpfen auch die der Region um das Überleben. Es gibt aber auch noch Unternehmer, die in diesen schlechten Zeiten investieren und auf die Zukunft setzen. Franz Josef Kruse aus Warstein ist einer von Ihnen. „Wenn ich selber nichts tue, kann es nicht voran gehen“, sagt Franz Josef Kruse und beobachtet aufmerksam die Verladung seines 44 Tonnen schweren Schätzchens. Obwohl der Produzent von Maschinenteilen die wirtschaftliche Krise bislang gut überstanden hat, will Kruse nicht einfach nur auf bessere Zeiten warten, sondern selber aktiv werden. „Wenn man nicht mit dem Trend geht, geht man unter“, sagte sich der Inhaber der Kruse GmbH im Enkerbruch deshalb und investierte 400 000 Euro in eine neue Fräsmaschine. Jetzt setzt er auf das Prinzip Hoffnung und darauf, dass seine neue Errungenschaft Arbeit „ansaugt“. Bisher konnten die betriebseigenen Maschinen nur maximal drei Meter fräsen, das neue Werkzeug bringt dem Hersteller von Maschinenteilen zwei Meter zusätzlich. Der Fräs-Riese wurde in Spanien eigens für Kruse produziert. „Das Spanische Fabrikat ist preisgünstiger als ein deutsches Erzeugnis“, erklärt der Inhaber den Einkauf im Süden Europas. Auf seiner Reise in den Enkerbruch machte die monströse Maschine einen Zwischenstopp auf der Metav (Messe für Werkzeug- und Formenbau) in Düsseldorf und warb für den Warsteiner Eigentümer. Die Entscheidung für die Investition in neue Technik ist, laut Franz Josef Kruse, im vergangenen Herbst gefallen. Im Frühjahr vergrößerte der Unternehmer seine Produktionsfläche auf rund 1500 m², um der großen Fräsmaschine Raum zu geben und effektiver produzieren zu können. Nach den noch notwendigen Montagearbeiten wird die neue Maschine voraussichtlich Anfang Juli in Betrieb genommen.

Quelle: Westfalenpost - 25.06.2004

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